Das nächste Wochenende (27. - 30. Januar 2017) haben wir unser Wochenende auf der letzten grossen Insel verbracht - Maui. Dabei waren wir eine 7-köpfige internationale Truppe.
(v.l.n.r. Ich (CH), Martina (SK), Dacio (CH), Joshua (CH), Vilas (CH), Marcus (SE), Fabian (CH))
Haleakalā National Park
In einem gemieteten Haus in Kihei haben wir unsere 3 Nächte verbracht und gleich am ersten Tag den Haleakalā Nationalpark besichtigt. Der erloschene Vulkan zeigt eindrückliche Kraterlandschaften und beherbergt auf dem Gipfel auf rund 3'055 M.ü.M. eine Sternwarte (Observatory). Der massive Schild-Vulkan hat rund 75% der gesamten Maui-Insel geformt. Nach Sonnenuntergang kann man ähnlich wie beim Mauna Kea auf Big Island den Sternen ganz nah sein. Leider war es auch hier nicht möglich die Sternbilder zu fotografieren.
(v.l.n.r: Marcus, Fabian, Dacio, Vilas, Joshua)
Road to Hana
Am Samstag haben wir uns in das Abenteuer Road to Hana gestürzt. Die Ostküstenstrasse ist sehr bekannt. Allerdings muss ich bereits vorne weg sagen, dass wir etwas mehr erwartet haben und entsprechend auch enttäuscht waren. Die kurvige Strasse ist rund 104 Kilometer lang und hat lediglich 1 Foodtruck auf dem Weg. Also genügend Verpflegung einpacken! Wir haben beim ersten Stop den Rainbow Tree angeschaut, dessen Rinde sehr farbenfroh ist.Der zweite Stop war im Garden Eden Arboretum. Nebst farbenfrohen Vögeln und anderem Gefieder, haben wir verschiedene Pflanzen bestaunt. Darunter auch Bananen-, Avocado-, Zitronen-, Orangen- und Mangobäume. Der idyllische Platz lohnt sich für einen kurzen Stop (Rundgang dauert rund 30 Minuten).
(weitere Bilder folgen)
Nebst den unzähligen Wasserfällen entlang der Road to Hana ist der kurze Black Sand Beach ebenfalls sehenswert. Da wir jedoch bereits auf Big Island in Kontakt mit schwarzem Sand gekommen sind, haben auf Maui keinen weiteren Stop eingelegt.
Lahaina
Zum Abschluss haben wir uns die Westküste vorgenommen und haben einen Stop in Lahaina eingelegt. Das kleine aber sehr lebendige Städtchen hat mich verzaubert. Wunderschön direkt am Meer gelegen und sehr farbenfroh. Manchmal etwas zu viele Touristen - aber wo gibts die nicht? ;-)
Kaanapali Beach
Der wunderschöne Sandstrand an der Westküste von Maui bezaubert durch sehr feinen Sand und einen leeren Strand. Aufgrund der dahinter folgenden Hotelkomplexe, waren die Strandgäste hauptsächlich an den Pools und nicht direkt am Strand. Wir haben schnell begriffen weshalb... Weil der Sand sehr feinkörnig war (sehr angenehm um seine Füsse darin versinken zu lassen) und der Wind an diesem Tag schubweise kam, waren wir innert kürzester Zeit mit einer feinen Sandschicht paniert. Selbst nach einer heissen Dusche zuhause, haben sich noch unzählige Sandkörner finden lassen. Jedoch das absolute Highlight an diesem Strand, war die Beobachtung einer Delfingruppe, die entlang der Küste akrobatische Kunststücke vollführt haben. Welch wunderschöne Tiere!
(v.l.n.r: Marcus, Martina, Ich)
Nakalele Blowhole
Ebenfalls haben wir einen Stop beim Nakalele Blowhole eingelegt. Der Geysir spuckt heisses Wasser rund 30 Meter in die Höhe. Aufgrund der Verbrennungsgefahr sollte man den Geysir von nicht zu nahe betrachten. Anscheinend sind schon verschiedene Menschen an Verbrennungen gestorben.
Mahalo Maui!
