Montag, 27. März 2017

Welcome to French Polynesia!

Ia Orana!

Von Fiji ging es weiter mit dem Flugzeug nach Auckland (da keine Direktflüge). Dort traf ich mich nach langen 7 Wochen endlich wieder mit meinem Freund. Die Zeit des Alleinreisens ist vorbei!
Die Freude über das Wiedersehen war beiderseits riesig und der weitere Flug nach Tahiti (Papeete) war nur Nebensache. Hauptsache im Flugzeug nebeneinander Geschichten und Erfahrungen austauschen.

Die erste Nacht haben wir direkt am Flughafen in einem Tahiti Airport Hotel verbracht. Nach langer Zeit endlich wieder einmal ein richtig eigenes Zimmer, eine richtige Dusche und ein sauberes WC! Das war für mich schon fast wieder Luxus!

Bora Bora
Am nächsten Morgen ist es dann endlich weiter nach Bora Bora gegangen. Der kurze Flug von 45 Minuten war unglaublich! Die Aussicht auf die vielen kleinen Inseln und die wunderschönen Atolle - traumhaft!



Der Flughafen in Bora Bora wurde früher als Militärflughafen genutzt und ist daher sehr klein und spartanisch. Aber das Wasser traumhaft!! Unser Hotel die Oa Oa Lodge war direkt in Vaitape (Hauptort der Insel).


Unser Bungalow sollte eigentlich direkt am Wasser sein. Dies war nicht ganz der Fall und der Strand war im Hafen. Mit Baden hier im Meer wurde leider nichts. Der Bungalow an sich war aber sehr schön und wir konnten die 2 Tage trotzdem etwas geniessen.



Gleich beim Hotel integriert war der regionale Marine und Yachtclub. Das Restaurant Mai Kai Bora Bora Marina & Yacht Club war eher obere Preisklasse, die Qualität aber auch entsprechend gut!




Der Frühstücksservice direkt im Bungalow war wunderbar. Besonders nach so vielen Frühstückstoast gab es leckere Croissant und Baguette zum Frühstück! Meine Zähne hatten schon vergessen, wie sich richtiges Brot anfühlt ;-) Abgerundet wurde das Frühstück mit frischen Früchten und frisch gepressten Säften. Willkommen in den Ferien!



Moorea
Nach 2 Übernachtungen sind wir bereits nach Moorea weitergeflogen. Unsere zweite und somit letzte Station in Französisch Polynesien. 


Bei der Buchung des Hotels habe ich auf einen Overwater Bungalow bestanden, ganz nach dem Motto wenn schon, denn schon.... Und wir wurden nicht enttäuscht! Das Manava Pearl Resort war sein Geld wirklich wert. Die gesamte Hotelanlage und natürlich unser Bungalow haben den Traum Wirklichkeit werden lassen! Der direkte Meerzugang war traumhaft, das Riff genau unter dem Bungalow. Und wie könnte es auch anders sein: unser Bungalow war der äusserste der ganzen Reihe. Somit war auch von unserem Balkon aus keine Menschenseele zu sehen oder zu hören.





Bei Kosten von rund 500 CHF / Nacht durfte man zwar nichts anderes erwarten, aber der Ferienmodus ist sofort eingetreten. Wir haben eine polynesische Tanzshow genossen und die Seele baumeln lassen. Wie man sich Urlaub aus dem Bilderbuch vorstellt!



Da die Übernachtungen in Polynesien sehr teuer waren, waren wir insgesamt nur eine Woche da. Somit führte unsere Reise nach 3 Tagen Moorea wieder zurück nach Neuseeland.


Mauruuru French Polynesia!






Off to Fiji

Bula Fiji!

Nach der Verabschiedung mit meiner Gastfamilie, wartete ich am Flughafen auf meinen Flug nach Fiji. Normalerweise bevorzuge ich Flüge zu normalen Tageszeiten, hier war es leider nicht anders möglich.



Nach einem kurzen 6.5 Stunden-Flug über Nacht bin ich frühmorgens in Nadi angekommen und habe mich mit dem Taxi nach Port Denarau bringen lassen. Von dort aus gehen sämtliche Schiffe für das Insel hüpfen.



South Sea Island
Meinen ersten Stopp habe ich auf South Sea Island eingelegt (rund 30 Minuten Schifffahrt). Die wohl kleinste Fiji-Insel. Eine Inselumrundung dauert 5 Minuten. Und trotzdem paradiesisch schön! Mein Rucksack habe ich mit etwas Verspätung am Abend dann auch erhalten und war froh endlich aus den Kleidern raus und ab ins Wasser! Das Schnorcheln direkt vor der Haustür war traumhaft!







Entgegen den Bildern war das Wetter meist bewölkt und regnerisch. Die Regensaison war voll präsent - mist! Viele Aktivitäten waren zwar machbar, aber besonders beim Schnorcheln hat man aufgrund des unruhigen Wassers nicht viel gesehen.

Jeweils zur Mittagszeit haben Einheimische traditionelle Tänze und Songs präsentiert und nach dem Abendessen hat uns Moses mit einem Unterhaltungsprogramm unterhalten. Dabei haben wir den Bula-Dance tanzen gelernt. Auf jeder Fiji-Insel ist er in einer anderen Ausführung zu sehen.

Nanuya Balavu Island: Mantaray Island Resort
Nach 2 Übernachtungen habe ich die wunderbare kleine Insel wieder verlassen. Die Schifffahrt nach Mantaray dauerte rund 2.5 Stunden. Dieses Hostel hat mir am besten gefallen. Der Dorm war klimatisiert, die gesamte Anlage sehr schön und gepflegt und das Meer sowieso traumhaft.




Täglich konnte man über Mittag ein Gericht gemäss Menütafel aussuchen (Auswahl fix). Abends konnte man hingegen aus 3 verschiedenen Menüs auswählen, welche jeden Tag neu waren. Das Essen war hier sehr lecker (inkl. Frühstücksbuffet).



Da man auf den kleinen Inseln nicht viel unternehmen kann, geschweige denn bei Regenwetter haben sie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Man konnte Armbänder aus Kokosnuss basteln, Palmblätter flechten etc.


Naviti Island: Korovou Eco-Tour Resort
Auch auf dieser Insel bin ich 2 Tage geblieben und war anschliessend unterwegs nach Korovou. Aus meiner Sicht war dies die schlechteste Unterkunft in Bezug auf Infrastruktur und Sauberkeit (daher nicht erstaunlich, dass die ersten Verdauungsschwierigkeiten nicht lange auf sich warten liessen).




Am ersten Abend wurden die Gäste auch mit Unterhaltungsprogramm unterhalten, was schlussendlich in eine Poolparty ausgeartet ist. Nie vergessen werde ich dabei meine britische Bettnachbarin, welche so sturzbetrunken war und beinahe im Pool ertrunken wäre. Das war eine kurze und unruhige Nacht! Aufgrund des regnerischen Wetters wurden sämtlich gebuchte Aktivitäten abgesagt (Schnorchel- und Stadtausflug). Man ist zwar im Paradies, sitzt aber trotzdem im jeweiligen Hotel fest.

Nacula Island: Nabua Lodge
Ebenfalls nach 2 weiteren Übernachtungen bin ich zur Nabua Lodge weitergezogen. Ich wurde vorgängig gewarnt, dass man trotz Essen noch hungrig sei, ich war ja gespannt.
Leider wurden die Berichte bestätigt. Auf den anderen Inseln haben wir oft ein 3-Gängemenü erhalten, hier war die Hauptspeise etwa so gross wie die Vorspeise in den anderen Resorts. Nunja, ich war nur eine Nacht da und habe es überlebt :-)

Dafür hat die Aussicht direkt vom Resort total überzeugt.




Schnorchelausflug zur Blue Lagoon
Nach der Ankunft in der Nabua Lodge konnten wir am Nachmittag einen Schnorchelausflug in die Blue Lagoon unternehmen. Mit der Unterwasserkamera ausgerüstet habe ich mich in die Unterwasserwelt begeben. Traumhaft! Wunderbar viele bunte Fische, Kraken und Stachelrochen wurden ebenfalls gesichtet.






Bei schönem Wetter waren die Wasserfarben traumhaft und wie aus dem Prospekt. Leider waren die sonnigen Abschnitte nur sehr spärlich zu sehen.


Nach einer Übernachtung in der Nabua Lodge habe ich mich wieder auf die Rückreise nach Port Denarau begeben. Da die Insel ganz im Norden war, dauerte die Schiffsfahrt zurück in den Süden rund 4.5 Stunden. Das war lang! Die letzte Nacht vor Abflug in Richtung Auckland habe ich im Smugglers Cove Hostel verbracht. 



Interessant war: Während der ganzen Reise auf den verschiedenen Inseln hat man immer wieder die gleichen Leute angetroffen. Dabei waren auffallend viele Briten und Deutsche unterwegs. Es haben sich viele spannende Bekanntschaften ergeben (James & Sydney, Kimberly, Franzi, Neele, Christin, Stefan etc.)

Naka Fiji!

Samstag, 11. Februar 2017

Mahalo Hawaii!

Wie die Zeit vergeht! Meine 6 Wochen Sprachaufenthalt sind wie im Fluge vergangen und ich habe soviel erlebt! Am Wochenende war nichts vor mir sicher und ich konnte mir dabei einen kleinen Eindruck in die Vielfalt der hawaiianischen Inseln verschaffen. Jede ist komplett unterschiedlich und hat ihren eigenen Charakter. Wahnsinn was man hier alles erleben kann. Es würde sich durchaus lohnen, einen Jahresaufenthalt daraus werden zu lassen!

Ein riesengrosses Dankeschön habe ich an nachstehende Personen zu richten:

  • meiner Hostmam Beverly, Sohn Evan, Randy & Tina
  • unser Schweizer Lager mit Fabian, Vilas, Dacio, Yoshi, Norah, Fabi, Sophie, Michi und Monika
  • unserem werten Schweden Marcus
  • der unterhaltsamen Slovakin Martina
  • dem exotischen David aus French Guyana
  • unseren sehr herzlichen Japanern Rumi, Yuno, Yumi, Mitsu und Daisuke
  • unserer wundervollen Lehrerin Devri
Die Farewellparty war klasse! Die Zeit hier war wundervoll und bleibt für mich unvergesslich. Ich werde Euch wahnsinnig vermissen!!! Und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen!




Mahalo Hawaii!!

Freitag, 10. Februar 2017

Takoyaki & Sake

Das schöne an Sprachschulen sind die internationalen Bekanntschaften. Unseren beiden japanischen Kolleginnen Yumi & Yuno haben für unsere Gruppe Takoyaki gekocht. Und ich muss sagen, das schmeckt wirklich lecker.

Was ist Takoyaki werden sich nun viele von Euch fragen. Meine erste Reaktion war genau gleich. Es ist in etwa vergleichbar mit unseren Omeletten. Allerdings sind die kleinen Bälle mit Seafood gefüllt. Allerdings ist das Rezept flexibel veränderbar. Ich habe bereits verschiedene Fleischvarianten oder auch eine Nutella-Alternative gesehen :-)

Die Original-Zutaten sind:

Omelettenteig
Octopus
Fried Wheat Flour
Red Ginger
Green Onions

darüber Takoyaki-Sauce (ähnlich Worcestershire) und japanische Mayonnaise. Was natürlich unbedingt auch dazu gehört ist ein Glas oder zwei Sake!





Northshore & East Coast of Oahu

Um nicht auch Oahu zu vernachlässigen, galt mein letztes Wochenende (4. / .5. Februar 17) einzig und alleine Oahu. 

Northshore
Am Samstagmorgen habe ich nun also mein Mietauto in Empfang genommen und bin zum Northshore gefahren.



Das Meer war eher ruhig an diesem Wochenende - leider enttäuschend ruhig. Aber die Hauptsaison der grossen Wellen hat Ende Januar geendet. Deshalb habe ich leider keine spektakulär grosse Wellen gesehen. Die Strände sind traumhaft und ich konnte den Tag auch ohne riesigen Wellen geniessen.


Mein teuerstes Essen während den 6 Wochen Hawaii (Salat für rund 18$) Ich hätte wohl direkt bei einem Foodtruck anhalten sollen, aber der Hunger war zu gross und kein Foodtruck in der Nähe. Obwohl die Foodtrucks sehr verbreitet am Northshore sind und auch sehr cool anzuschauen sind, sie sind das typische Touristenmagnet.


Koko Head
Gemeinsam mit Martina haben wir am Sonntag den Koko Head in Angriff genommen (gleich neben Hanauma Bay). Allerdings musste ich leider aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Der Weg führt auf einer alten Schiene mit über 1000 Treppenstufen zum Krater hinauf. Sehr sportliche Menschen schaffen den Aufstieg in rund 25 - 30 Minuten. Für die nicht ganz so sportlichen ist es durchaus auch attraktiv hie und da eine kurze Pause einzulegen und die wunderschöne Aussicht zu geniessen.




Byodo-In Temple
Nächster Halt: Der Byodo-In Tempel. Endlich! Schon in meiner 2. Hawaiiwoche wollte ich den Tempel besuchen, habe es aber mit öV nicht geschafft (sehr schlechte Busverbindungen). Der Tempel liegt im Valley of temples in der Nähe von Kaneohe. Die Athmosphäre ist wunderschön und man vergisst sämtliche Sorgen innert kürzester Zeit. Auch als nicht religiöse Person spürt man eine gewisse Verbindung / Erdung und man erkennt wie unwichtig viele unserer Probleme sind...







Nach unserem Tempelbesuch waren wir hungrig und haben gleich in Kaneohe einen Foodhalt eingelegt. Aufgrund der starken Winde ist allerdings der Strom ausgefallen und wir hatten Glück dass noch eine Garlic Shrimp Plate kochbar war.

National Memorial Cemetery of the Pacific
Der National Cemetery liegt ganz nahe meines Hauses. Wir haben deshalb die Chance genutzt und den Friedhof besucht. Eine etwas andere Art von Friedhof, wie wir festgestellt haben. Die Allee hat mich an die Champs-Élysées in Frankreich erinnert, nur die lauten Geräusche ausgeblendet. Der Friedhof ist wunderschön und sehr aufwändig gepflegt. Den Toten ist ein wunderschöner Platz gewidmet worden.
Da der Friedhof etwas erhöht liegt, hat meinen wunderbaren Blick über die Wolkenkratzer von Waikiki.






Mahalo Oahu!