Nach der Verabschiedung mit meiner Gastfamilie, wartete ich am Flughafen auf meinen Flug nach Fiji. Normalerweise bevorzuge ich Flüge zu normalen Tageszeiten, hier war es leider nicht anders möglich.
Nach einem kurzen 6.5 Stunden-Flug über Nacht bin ich frühmorgens in Nadi angekommen und habe mich mit dem Taxi nach Port Denarau bringen lassen. Von dort aus gehen sämtliche Schiffe für das Insel hüpfen.
South Sea Island
Meinen ersten Stopp habe ich auf South Sea Island eingelegt (rund 30 Minuten Schifffahrt). Die wohl kleinste Fiji-Insel. Eine Inselumrundung dauert 5 Minuten. Und trotzdem paradiesisch schön! Mein Rucksack habe ich mit etwas Verspätung am Abend dann auch erhalten und war froh endlich aus den Kleidern raus und ab ins Wasser! Das Schnorcheln direkt vor der Haustür war traumhaft!
Entgegen den Bildern war das Wetter meist bewölkt und regnerisch. Die Regensaison war voll präsent - mist! Viele Aktivitäten waren zwar machbar, aber besonders beim Schnorcheln hat man aufgrund des unruhigen Wassers nicht viel gesehen.
Jeweils zur Mittagszeit haben Einheimische traditionelle Tänze und Songs präsentiert und nach dem Abendessen hat uns Moses mit einem Unterhaltungsprogramm unterhalten. Dabei haben wir den Bula-Dance tanzen gelernt. Auf jeder Fiji-Insel ist er in einer anderen Ausführung zu sehen.
Nanuya Balavu Island: Mantaray Island Resort
Nach 2 Übernachtungen habe ich die wunderbare kleine Insel wieder verlassen. Die Schifffahrt nach Mantaray dauerte rund 2.5 Stunden. Dieses Hostel hat mir am besten gefallen. Der Dorm war klimatisiert, die gesamte Anlage sehr schön und gepflegt und das Meer sowieso traumhaft.
Täglich konnte man über Mittag ein Gericht gemäss Menütafel aussuchen (Auswahl fix). Abends konnte man hingegen aus 3 verschiedenen Menüs auswählen, welche jeden Tag neu waren. Das Essen war hier sehr lecker (inkl. Frühstücksbuffet).
Da man auf den kleinen Inseln nicht viel unternehmen kann, geschweige denn bei Regenwetter haben sie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Man konnte Armbänder aus Kokosnuss basteln, Palmblätter flechten etc.
Naviti Island: Korovou Eco-Tour Resort
Auch auf dieser Insel bin ich 2 Tage geblieben und war anschliessend unterwegs nach Korovou. Aus meiner Sicht war dies die schlechteste Unterkunft in Bezug auf Infrastruktur und Sauberkeit (daher nicht erstaunlich, dass die ersten Verdauungsschwierigkeiten nicht lange auf sich warten liessen).
Am ersten Abend wurden die Gäste auch mit Unterhaltungsprogramm unterhalten, was schlussendlich in eine Poolparty ausgeartet ist. Nie vergessen werde ich dabei meine britische Bettnachbarin, welche so sturzbetrunken war und beinahe im Pool ertrunken wäre. Das war eine kurze und unruhige Nacht! Aufgrund des regnerischen Wetters wurden sämtlich gebuchte Aktivitäten abgesagt (Schnorchel- und Stadtausflug). Man ist zwar im Paradies, sitzt aber trotzdem im jeweiligen Hotel fest.
Nacula Island: Nabua Lodge
Ebenfalls nach 2 weiteren Übernachtungen bin ich zur Nabua Lodge weitergezogen. Ich wurde vorgängig gewarnt, dass man trotz Essen noch hungrig sei, ich war ja gespannt.
Leider wurden die Berichte bestätigt. Auf den anderen Inseln haben wir oft ein 3-Gängemenü erhalten, hier war die Hauptspeise etwa so gross wie die Vorspeise in den anderen Resorts. Nunja, ich war nur eine Nacht da und habe es überlebt :-)
Dafür hat die Aussicht direkt vom Resort total überzeugt.
Schnorchelausflug zur Blue Lagoon
Nach der Ankunft in der Nabua Lodge konnten wir am Nachmittag einen Schnorchelausflug in die Blue Lagoon unternehmen. Mit der Unterwasserkamera ausgerüstet habe ich mich in die Unterwasserwelt begeben. Traumhaft! Wunderbar viele bunte Fische, Kraken und Stachelrochen wurden ebenfalls gesichtet.
Bei schönem Wetter waren die Wasserfarben traumhaft und wie aus dem Prospekt. Leider waren die sonnigen Abschnitte nur sehr spärlich zu sehen.
Nach einer Übernachtung in der Nabua Lodge habe ich mich wieder auf die Rückreise nach Port Denarau begeben. Da die Insel ganz im Norden war, dauerte die Schiffsfahrt zurück in den Süden rund 4.5 Stunden. Das war lang! Die letzte Nacht vor Abflug in Richtung Auckland habe ich im Smugglers Cove Hostel verbracht.
Interessant war: Während der ganzen Reise auf den verschiedenen Inseln hat man immer wieder die gleichen Leute angetroffen. Dabei waren auffallend viele Briten und Deutsche unterwegs. Es haben sich viele spannende Bekanntschaften ergeben (James & Sydney, Kimberly, Franzi, Neele, Christin, Stefan etc.)
Naka Fiji!




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